Himmel über der Wüste

Einsamer Mann in der Wüste Großzügigen

Er hat sie mit dem Motorrad bereist, in Bildern festzuhalten versucht — und erzählt hier von einsamen Momenten, störrischen Kamelen, Nomaden und dem Massentourismus. M ichael Martin ist, wie so häufig, auf dem Sprung. Erst seit einem Tag ist er wieder in München, und schon am Tag nach unserem Gespräch wird er aufbrechen nach Indien. Fünf Jahre lang will er für sein neues Projekt sämtliche Landschaftszonen der Erde bereisen und fotografieren, Tundra, Taiga, Hochgebirge, Steppen. Auch die eine oder andere Wüste wird darunter sein. Mit Wüsten kennt sich Martin, 56, so gut aus wie kaum ein zweiter. Seiner ersten Reise, die ihn mit 17 mit dem Mofa nach Marokko führte, sind knapp weitere gefolgt. Rund

Lebensspuren im Sand

Heute, am Aschermittwoch, beginnen wir den Weg durch die Fastenzeit: einen tägigen Weg auf Ostern hin, das Herzstück des Kirchenjahres und des Glaubens. Dieser Weg folgt dem Weg Jesu, der sich zu Beginn seines öffentlichen Wirkens 40 Tage lang, vom Teufel versucht, all the rage die Wüste zurückgezogen hat, um wenig beten und zu fasten. Über Allgemeinheit spirituelle Bedeutung der Wüste möchte ich heute zu euch sprechen: was Allgemeinheit Wüste für uns alle spirituell bedeutet — auch für uns, die wir in der Stadt leben —, was die Wüste bedeutet.

“Was jetzt?” – Der tägliche Morgenüberblick

Es sind die Wochen vor dem Regen, als der alte Mann die Samen des Affenbrotbaumes in die Erde legt. Noch einmal sät er. Ernten wird er nicht mehr. Zehn Jahre dauert es, bis die Bäume die ersten Blüten tragen. Der alte Mann wird dann schon tot sein. Auch Allgemeinheit Söhne des alten Mannes werden diesfalls nicht mehr leben.

Einsamer Mann in der Aufbau

Die Wüste absorbiert ihre Toten

Wir verstehen andere immer nur bedingt und begrenzt und oft gar nicht. Accordingly stolz ich auf meine Einmaligkeit Wert lege, so schmerzlich kann bisweilen Allgemeinheit Einsamkeit nagen. Vielleicht denken wir angeschaltet eine unendlich weite Dünenlandschaft oder angeschaltet unermesslich ausgedehnte Steinwüsten. Landschaften, in denen so gut wie niemand lebt, werden zum Gegenbild unserer dicht besiedelten Städte und des engen Gedränges der Menschen in Stadien, auf Plätzen, in der U-Bahn. Weil man in der Wüste nur wenige Menschen findet, wird sie zum Inbegriff der Einsamkeit. Doch Einsamkeit begegnet uns nicht nur in den menschenleeren Gebieten der Sahara oder des Sinai, sondern ebenso im Herzen unserer Städte. Jeder Mensch kennt Stunden tiefster Einsamkeit. Und diese entsteht und wächst als Kehrseite unserer Einmaligkeit.

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